Kochen mit Reisöl – was ihr darüber wissen solltet

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In der letzten Woche gab es bei uns als Sonntagsessen Spargelsuppe mit frittierten Reisbällchen. Zum Frittieren haben wir zum ersten Mal statt Rapsöl oder anderem neutralen Fett Reisöl benutzt. Habt ihr schonmal mit Reisöl gekocht? Wahrscheinlich sind wir nicht die einzigen, die nicht wussten, dass Reisöl existiert und dass es sogar richtig gesund ist, Reisöl zum Braten und Frittieren zu verwenden.

Was ihr über Reisöl wissen solltet

Reisöl wird traditionell in der asiatischen Küche verwendet und aus der Reiskleie gewonnen, wo die meisten Nährstoffe des Reiskorns gespeichert sind. Es enthält besonders viel Vitamin E, was für den Schutz der Körperzellen vor schädlichen Einflüssen sorgt. Vitamin E findet man auch häufig in Gesichtscremes oder Körperlotions, weil es zur Pflege der Haut beitragen soll.

Außerdem hat Reisöl einen sehr hohen Siedepunkt, was bedeutet, dass das Fett sehr heiß werden kann, ohne dabei zu verbrennen. Das wiederum heißt, dass man mit Reisöl Gemüse und Fleisch schneller anbraten oder frittieren kann und somit weniger Fett dabei aufgenommen wird. Außerdem fängt das Öl dadurch auch nicht so schnell an zu stinken, wenn man etwas darin frittiert.

Wofür eignet sich Reisöl?

Da Reisöl grundsätzlich sehr geruchs- und geschmacksneutral ist, ist es sehr vielseitig einsetzbar. Natürlich eignet es sich sehr gut zum Anbraten von Gemüse und Fleisch, wenn dabei vom Fett kein besonderer Geschmack gewünscht ist. Wie bereits beschrieben, ist es auch sehr vorteilhaft für frittierte Gerichte, da es den hohen Siedepunkt hat und Frittierfett ja meistens geschmacklich auch eher dezent sein soll. Außerdem ist Reisöl auch sehr empfehlenswert zum Würzen von Salaten, wo kein intensives Öl erwünscht ist – wie Gurkensalat, Krautsalat oder Bohnensalat – und zur Zubereitung von Risotto oder Mayonnaise. Wie ihr seht, schadet es nicht, eine Flasche Reisöl in der Küche zu haben.

Fraeuleinchens Fazit

Wie erwähnt, haben wir letzte Woche das erste Mal mit Reisöl von Atry gekocht – oder besser frittiert – und können bestätigen, dass sich das Öl dafür sehr gut eignet. Obwohl wir recht viele Reisbällchen frittiert haben, ist kein intensiver Frittiergeruch entstanden. Außerdem wurde die Sesamkruste um die Reisbällchen sehr schnell goldbraun, sodass man sie auch nicht ewig lange in dem Fett schwimmen lassen musste. Wir werden das neu-erkundete Öl sicherlich noch einige weitere Male zum Einsatz kommen lassen und euch weitere Einsatzmöglichkeiten vorstellen.

Erhältlich ist Reisöl zum Beispiel über: www.atry.de

Atry Reisöl

Atry Reisöl

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2 Comments

  1. Ute Dollberger says:

    Ich bin heute auf Ihre Empfehlung von Reisöl gestoßen. Ich stimme Ihnen zu, dass sich das Atry Öl bestens zum Fritieren eignet, allerdings sollte man für Salate und zum Würzen ein anderes Reisöl benutzen. Atry schreibt auf seiner Seite, dass dieses Öl zu 100% aus der thailändischen Reiskleie besteht, und die soll hochwertig sein. Ich möchte hier anmerken, dass Reiskleie ein Abfallprodukt ist, dass für billiges Reisöl verwendet wird. Hochwertiges Öl ist das Reiskeimöl, das tatsächlich aus den ursprünglichen Kernen besteht. Der Gamma-Oryzanol Anteil ist da wesentlich höher (6 zu 9%). leider gibt es einige Anbieter die sogar Reiskeimöl auf die Flasche schreiben, obwohl nur Reiskleie drin ist. Man sollte also immer auf den Anteil Gamma-Oryzanol achten, auch wenn es sich im Preis niederschlägt.
    Die 6-8 Euro, die für eine mittelgroße Flasche Reisöl verlangt werden, sind eigentlich sowieso nicht gerechtfertigt, weil es billiges industriell gefertigtes Öl ist.
    Das echte Reiskeimöl ist kaum unter 8 Euro für 100ml zu bekommen, weil die Kerne per Hand entfernt werden.

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