Rebecca sagt Hej!

Rebecca

Damit ihr wisst, wer hier auf Fraeuleinchen schreibt, stellen wir uns selber vor. Ich bin Rebecca, 30 und tatsächlich in Berlin geboren und aufgewachsen, aber Skandinavien liebend; daher das Hej. Vom Osten hat es mich allerdings mittlerweile in den Westen verschlagen und mein Zuhause ist nun im grünen beschaulichen Friedenau. Vor Friedenau, war die verschlafene Stadt Hildesheim die letzten fünf Jahre mein Zuhause. Dort habe ich „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ studiert und mich ganz der Popkultur und dem Schreiben gewidmet. Schreiben war schon immer wichtig und deswegen habe ich beschlossen meine große andere Leidenschaft – das Kochen – und das Schreiben zu vereinen und will daher hier für euch kochen, genießen und schreiben. Schließlich lautet das Motto auch „essen ist lieben“ und das kann ich so unterschreiben. Ein gutes Gericht, eine wunderbare Zutat und schon kann der Stress oder graues Wetter vergessen sein.
Essen ist auf Reisen gehen, essen ist ankommen, essen ist lieben. Dabei bin ich nicht auf eine spezielle Küche festgelegt, sondern lasse mich – was ich sonst nicht so mag – gerne überraschen. Am liebsten mag ich Dinge, die herzhaft und deftig sind, dabei aber stets fein und mit neuer Note abgeschmeckt sein sollten. Ich kann mich für Kindheitsessen à la Spinat mit Spiegelei begeistern, aber auch für krosse Jakobsmuscheln an Champagnersud, und erst recht schlägt mein Herz ein bisschen höher wenn es orientalisches, gut gewürzte Gerichte gibt, da die zudem auch oft so farbenfroh sind, dass es einem direkt danach gut gehen muss.

Zum Kochen gekommen bin ich übrigens nicht etwa dadurch, weil meine Mutter mir ihre traditionellen Gerichte beigebracht hat, sondern weil sie eben genau dieses nicht gemacht hat. Zuhause hat immer mein Vater, der tatsächlich auch von Beruf Koch war, gekocht und uns mit leckerem deftigen deutschen Essen verwöhnt. Noch heute liebe ich ein gutes Gulasch mit Knödeln oder eine deftige Kartoffelsuppe. Mit etwa 13 Jahren habe ich dann beschlossen mich auch an den Herd zu stellen und fing so an erste Gerichte auszuprobieren. Zwei drei Jahre später habe ich dann auch die Planung für das Weihnachtsmenü übernommen und mache noch heute ein kleines 3-Gänge-Menü an Heiligabend.

Das Schöne am Kochen ist, es gibt einfach kein Ende. Man kann nie fertig sein, lernt nie aus und es gibt so viele verschiedene Rezepte für ein Gericht. Das liebe ich und das hält meine Neugier am Kochen. Ich greife daher auch gerne mal zum Kochbuch um so neue Inspirationen zu finden oder Traditionelles nach zu kochen.  Das kann mit einfachen, aber auch mit aufwendigen Zutaten geschehen. In (m)einer Küche kann es allerdings nie genug Butter geben. Denn Butter macht einfach alles unfassbar lecker. Am leckersten ist Butter in Kombination mit Steak oder Lamm oder Forelle oder oder. Ich liebe vegetarische Gerichte, aber noch mehr liebe ich Gerichte mit Fleisch oder Fisch. Man sollte eben alles nur in Maßen essen und darauf schauen, woher das Produkt kommt.

Und wenn ich nicht zu Hause koche, gehe ich gerne essen und hier schon mal drei, weil alle guten Dinge sind drei, wunderbare Tipps: 1.) das Peels in New York, welches ausnahmsweise nicht übertrieben teuer ist, in einem supertollen Viertel liegt und so unfassbar leckere und knusprige Hähnchenteile auf der Karte hat, 2.) das Colicchio & Sons, ebenfalls in New York und mit super Mittagsmenü, deren selbst gemachte Pasta mit Rind so gut war, dass ich traurig war, als der Teller leer war und ich los musste um den Flug nach Berlin nicht zu verpassen und wusste so schnell werde ich das Restaurant nicht wieder besuchen und 3.) den Pauly Saal in Berlin mit genau der Art Küche, wie ich sie mag: traditionelle regionale Gerichte mit der modernen feinen Note.

Und zum Abschluss noch fünf schnelle Fragen:

Süß oder salzig?
Eigentlich salzig, aber nach salzig muss süß kommen.

Kaffee oder Tee?
Immer nur Tee.

Wein oder Cocktail?
Mittlerweile lieber Wein. Gerne roten.

Restaurant oder selber kochen?
Definitiv beides!

Frühstück oder Dinner?
Dinner!

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