Gimbap mal anders – der koreanische Lunchsnack to go

Viele Grüße aus Friedenau

Das beste ist doch, wenn Su und ich zusammen kochen können. Und vor einigen Wochen war mal wieder so ein Tag. Für washastduvor.berlin haben wir uns dieses Mal bei mir zu Hause in Friedenau getroffen. Das Rezept findet ihr dort natürlich auch.

Aus Friedenau würde ich übrigens nur noch ungerne wegziehen. Es gibt alles, was ich brauche – von guten Bio-Läden und Wochenmärkten bis hin zu tollen Restaurants und Cafés wie das Lula am Markt, das koreanische DaBangg Teehaus oder auch das S-Café, das quasi im Bahnhof der S-Bahn Berlin ist. Statt kulinarischen Spaziergang haben wir dieses Mal aber selber gekocht. Und zwar einen gesunden Lunch-Snack, der sich super für’s Büro oder auch für Ausflüge eignet.

In Korea nennt man Sushi Gimbap. Es wird grundsätzlich eher als Snack angesehen und weniger als gehobenes Essen. Mütter packen ihren Kindern gerne Gimbap in ihre Lunchbox für die Schule oder auch für einen Ausflug ein. In dieser Snack-Version werden die Rollen auch oft nicht in kleine Scheiben geschnitten, sondern einfach als Ganzes – quasi wie ein kleiner Burrito – verzerrt.

Wir stellen euch heute eine Fusion-Version des Gimbap mit Kürbis, Avocado und Thai-Spargel vor. Diese Füllung ist nicht typisch koreanisch, aber perfekter Mix aus deutsch-saisonaler und asiatischer Küche.

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Die Zutaten für 4 Handrollen

  • 4 Nori Blätter
  • 1 Avocado
  • 1/4 Hokkaidokürbis (klein)
  • 8 Stangen Thaispargel (aus dem Asialaden)
  • 1/2 Bund frischer Koriander
  • 1 TL Chiliflocken
  • 1/2 Limette
  • 100 g Frischkäse Natur
  • Sojasauce zum Dippen
  • schwarzer Sesam nach Belieben
  • Kokosöl oder anderes Bratfett
  • Meersalz

Für den Sushireis:

  • 1,5 Tassen Reis (ca. 200 g)
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 30 ml Mirin / Reisessig Die Zutaten für die koreanische Handrolle

Die Zubereitung (ca. 45 min)

  1. Da es besser ist, wenn der Reis abgekühlt ist, diesen zuerst zubereiten. Dazu den Reis so lange waschen bis das ablaufende Wasser klar ist. Abtropfen lassen. In einem Topf mit der doppelten Menge Wasser zum Kochen bringen und für 2 Minuten kochen lassen. Anschließend die Hitze ausschalten und den Reis mit geschlossenem Deckel für ca. 25 Minuten ziehen lassen. Anschließend Reis noch mal weitere 10 Minuten ohne Deckel ziehen lassen. In der Zwischenzeit Mirin, Salz und Zucker erhitzen, aber nicht kochen. So lange erwärmen bis Salz und Zucker aufgelöst sind. Zum Reis dazu geben und den Reis abkühlen lassen.
  2. Spargel waschen und in einem Topf mit Salzwasser kurz blanchieren. Anschließend in ein Eisbad geben, damit er seine schöne grüne Farbe behält. Spargel in Eiswasser abkühlen
  3. Kürbis waschen in Scheiben schneiden und diese in dicke Streifen schneiden. Ähnlich wie Pommes Frites. In einer Pfanne etwas Kokosöl erhitzen und den Kürbis darin bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten. Mit Salz und Chiliflocken würzen. Kürbis mit Salz und Chili würzen
  4. Avocado halbieren und in ähnlich dicke Stifte wie den Kürbis schneiden. 
  5. Auf einem Brett eine Sushi-Matte auslegen. Wer keine hat, kann es auch ohne versuchen. Auf die Matte das Noriblatt geben. Jetzt geht’s an die Füllung. Dazu den Reis auf etwa 2/3 des Noriblattes verteilen. Finger zwischendurch nass machen hilft. Dann etwa 2 EL Frischkäse in der Mitte verteilen. Mit Kürbis, Spargel und Avocado belegen. Etwas Salz und nach Belieben Sesam darüber geben. Korianderblättchen abzupfen und ebenfalls in die Mitte geben. Mit etwas Limettensaft beträufeln. koreanische-handrolle-4koreanische-handrolle-9koreanische-handrolle-8koreanische-handrolle-7koreanische-handrolle-6koreanische-handrolle-3
  6. Den oberen Rand der Alge mit etwas Reis und Wasser bestreichen, damit es besser klebt. Jetzt das ganze von unten her fest einrollen und gut fest drücken. Die Rolle gut einrollen
  7. Schon fertig! Wer mag, kann sie wie wir noch halbieren. Die Schritte jetzt noch dreimal wiederholen. Guten Appetit!Gimbap mal andersKoreanische Handrolle mit KürbisYay! Koreanische Handrolle verspeisen und auf die S-Bahn wartenkoreanische-handrolle-18
Der Artikel ist in Kooperation mit der S-Bahn Berlin und washastduvor.berlin entstanden.

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