Sonntagsgericht: Fattoush – veganer Salat aus dem Orient

Ich bin kein großer Salatfan, aber manche Salat-Rezepte funktionieren auch bei mir immer wieder. So nahezu alle aus dem Orient, daher zeigen wir euch heute wie man Fattoush (oder auch Fattusch) macht. Es ist nicht nur das wohl einfachste Gericht überhaupt, dass wir gemacht haben, es ist zugleich auch super lecker und passt perfekt zu einem orientalisch inspirierten Brunch. Ursprünglich aus dem Libanon gibt es das Gericht in nahezu allen arabisch geprägten Ländern. Jede Familie hat dabei ihre ganz eigene Version, aber was den Salat so besonders macht, ist immer das knusprige Fladenbrot, das für den nötigen Crunch sorgt. Das Tolle ist außerdem, dass das Grundrezept immer vegan ist. Bei Ottolenghi habe ich auch eine Variante mit Buttermilch entdeckt, aber mich für eine klassische Variante entscheiden. In Israel gab es Fattoush auch in nahezu jedem Café und Restaurant und es ist doch immer schön Gerichte zu haben, die für ein bisschen positives Fernweh sorgen. Noch besser schmeckt er natürlich auch im Süden in der Sonne mit Blick aufs Meer. Aber so zaubert dieses Sonntagsgericht auch ein bisschen orientalisches Flair in den Berliner Winter, der zumindest heute mit Sonne überzeugen konnte.

Typisch sind immer Gurken und Tomaten, sowie eine Menge Petersilie und auch frische Minze, sowie das Gewürz Sumach, das den typisch leicht säuerlichen Geschmack gibt. Ohne geht’s nicht. Für unsere Version habe ich mich zudem noch für Granatapfelkerne entschieden. Dazu gab es Fladenbrot, einen Paprika-Dip, gefüllte Peperoni und gebratenen Tofu. Der wiederum war übrigens ebenfalls super lecker und wird auf jeden Fall erneut gekauft. Vielleicht gibt es ja demnächst dann ein Rezept mit dem Räuchertofu von Taifun.

Aber jetzt zum Rezept und dann einen wunderbaren Sonntagabend.

Fattoush
Vorbereitungszeit
10 Min.
Zubereitungszeit
15 Min.
Arbeitszeit
25 Min.
 
Portionen: 4 Personen
Autor: Rebecca Hoffmann
Zutaten
  • 3 Pitabrote (oder dünne Fladenbrote wie Dürüm)
  • 300 g Tomaten
  • 2 mittelgroße Landgurken
  • 1 Bund Radieschen
  • 1 Bund frische Minze
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1/4 Granatapfel
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 60 ml Olivenöl (+etwas extra)
  • 1/2 Zitrone (Saft)
  • 1 EL Sumach
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
Anleitungen
  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen und die Pitabrote mit etwas Olivenöl bestreichen. Im Backofen knusprig rösten, aber aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden. Das dauert ca. 15 bis 20 Minuten.

  2. Währenddessen die Tomaten waschen, Strunk entfernen und würfeln. Gurken waschen, halbieren und mit einem kleinen Löffel die Kerne entfernen. Anschließen in größere Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Radieschen waschen und in feine Scheiben schneiden. Minze und Petersilie hacken. Granatapfelkerne auslösen. 

  3. Knoblauchzehen mit einer Reibe fein reiben oder in einer Presse zerdrücken. Zitrone auspressen. Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl mischen und mit die Gewürze dazu geben. Abschmecken. 

  4. Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen. 

  5. Brot aus dem Ofen nehmen und in mundgerechte Stücke schneiden oder reißen und unter den Salat geben. Sofort servieren, damit das Brot knusprig bleibt bleibt und nicht aufweicht. 

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