Sonntagsgericht: Linsensalat mit gegrillten Frühlingszwiebeln


Heute gibt es einen Linsensalat mit gegrillten Frühlingszwiebeln in Erinnerung an meine Reise nach Israel. Denn frisch aus Tel Aviv zurück vermisse ich schon jetzt neben der Sonne und dem wunderbar feinen Sandstrand natürlich das gute Essen. Ich könnte dort einfach wirklich jeden Tag essen gehen. Was mir besonders gut gefallen hat, könnt ihr in den kulinarischen Reisetipps für Tel Aviv nachlesen. Eine Reise zur weißen Stadt und nach Israel kann ich jedem empfehlen. Es war sehr sicher, die Menschen waren superfreundlich und hilfsbereit und man kann auch ohne Mietwagen das Land sehr gut erkunden. Ich würde am liebsten so viel darüber erzählen, was sicher daran liegt, dass ich alleine gereist bin und nun unbedingt mit allen meine Reiseerlebnisse teilen will.

Aber zurück zum heutigen Sonntagsgericht. Mit Linsen, Berberitzen, Tahini und frischem Knoblauch geht’s zumindest kulinarisch wieder nach Israel. Wenn ihr euch jetzt fragt, was man denn sonst noch mit Berberitzen kochen kann, der kann mal bei uns auf dem Blog schauen oder auch in die Bücher von Yotam Ottolenghi. Der Linsensalat ist knackig frisch und mit den vielen grünen Zutaten bekommt man richtig Lust auf Frühling. Leider ist es zurück in Berlin schon wieder grau und stürmisch, aber mit dem Gericht zumindest dem Frühling sehr nah.

Die Zutaten für 2 Personen (als Hauptspeise)

Für den Salat

  • 240 g schwarze Belugalinsen
  • 1 Bio-Zitrone (unbehandelt)
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1/2 Bund Dill
  • Pistazien (ungesalzen)
  • 10 g Berberitzen
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Honig
  • etwas Bratöl
  • Salz
  • 1 Avocado

Für die Frühlingszwiebeln

  • 6 – 8 Frühlingszwiebeln
  • 1 frischer Knoblauch
  • etwas Öl zum Anbraten
  • Meersalz

Für den Tahini-Dip

  • 100 g Tahini (helles Sesammus)
  • 160 g griechischer Joghurt
  • 2 TL Honig
  • 3 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 1-2 zerdrückte Knoblauchzehen
  • etwas Meersalz
  • 5-7 EL Wasser

Die Zubereitung (ca. 60 Minuten)

  1. Zuerst die Linsen einweichen, dann müssen sie später nicht mehr so lange kochen.
  2. Schale einer Zitrone fein abreiben, Zitrone halbieren und auspressen.
  3. Dann habe ich den Tahini-Dip zubereitet. Dazu in einer kleinen Schüssel Tahini mit Joghurt, Honig, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Wasser mit einem Schneebesen verquirlen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Es sollte nicht zu flüssig und nicht zu fest sein.
  4. Berberitzen in eine kleine Schüssel mit dem Zucker geben und mit heißem Wasser übergießen. Die Berberitzen in dem Zuckerwasser quellen lassen.
  5. Linsen mit etwa 450 ml Wasser in einem Topf aufkochen und bei niedriger Hitze abgedeckt köcheln lassen bis die Linsen noch bissfest, aber gar sind. Das dauert je nach Einweichzeit etwa 20 bis 40 Minuten. Kurz vor Ende die Linsen mit einer Prise Salz würzen. Wenn sie gar sind mit einem Küchensieb das überschüssige Wasser abgießen.
  6. Eine Pfanne erhitzen. Zwiebel schälen und fein würfeln. Pistazien grob hacken. Dann das Öl in die heiße Pfanne geben und die Zwiebeln für einige Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze glasig anschwitzen. Dann die Pistazien dazu geben und kurz alles bei mittlerer Hitze anrösten. In eine kleine Schüssel geben und vorerst beiseite stellen.
  7. Erneut etwas Bratöl in die Pfanne geben. Die Frühlingszwiebeln putzen und Wurzeln und oberes nicht knackiges Grün abschneiden. Frischen Knoblauch längs vierteln. Alles zusammen in die heiße Pfanne geben für etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze anrösten bis die Zwiebeln und der Knoblauch leicht gebräunt sind. Mit groben Meersalz würzen und die Pfanne mit dem Gemüse gut schwenken.
  8. Petersilie und Dill waschen und trocken schütteln und anschließend fein hacken.
  9. In einer großen Schale die Linsen mit den Zwiebeln, Pistazien, Zitronenabrieb, Kräutern, Honig, Berberitzen, restlichem Zitronensaft und etwas Salz mischen.
  10. Avocado halbieren, entkernen und in feine Scheiben schneiden.
  11. Linsensalat mit Tahini-Dip, Avocado und dem gegrillten Gemüse anrichten und servieren. Nach Belieben mit Olivenöl beträufeln und genießen.

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