5 Tage hungrig – Challenge Tagebuch von Rebecca

challenge tagebuch copyWann habe ich das letzte Mal Tagebuch geschrieben? Es ist auf jeden Fall lange her. Mit meiner Ernährung habe ich mich da noch nicht so bewusst auseinander gesetzt. Diese Woche dafür umso intensiver. Es ist Freitag Abend und somit sind jetzt 5 Tage der Challenge rum. Ich bin an einem Punkt, an dem ich denke, ich mag nicht mehr. Die erste Woche soll ja auch bekanntlich die schwierigste sein. Das kann ich somit also nur bestätigen. Gerade mir fällt es nach der Sandwichwoche, in der ich ziemlich viel Brot gegessen habe, schwer auf einmal alle Getreide- und Milchprodukte vom Speiseplan für mehr als einen Tag zu verbannen. Man muss sich auf jeden Fall viel mehr Gedanken um jede Mahlzeit machen und klar habe ich oft darüber nachgedacht, was ich abends koche. Aber da wir ja auch zudem unter anderem auf Kartoffeln, Zucker, Hülsenfrüchte und verarbeitete Produkte verzichten müssen, fällt ziemlich viel weg. Man braucht bei der Challenge enorm viel Zeit um sich mit Ernährung, Einkauf und Zubereitung auseinanderzusetzen. Wie es in allen Ratgebern steht, kann ich also nur bestätigen, dass der Zeitpunkt der Challenge gut gewählt sein und nicht gerade in Zeiten von beruflichem Stress und vielen Veranstaltungen gelegt werden sollte, da hier das Durchhalten nur erschwert werden würde. Dass ich dagegen keinen Kaffee trinken darf, fällt mir dagegen nicht schwer, da ich noch nie welchen getrunken habe.

Bester Freund seit einer Woche der Hunger

In den letzten Tagen ging es  bei mir meist nur darum, was ich noch essen könnte, da sich ein ständiges Hungergefühl breit gemacht hat und nicht mehr von meiner Seite weicht. Eine Stimme im Kopf sagte mir in den vergangen Tagen andauernd, ich müsse unbedingt noch mehr essen und so hatte ich an keinem Punkt so richtig ein Sättigungsgefühl. Dadurch habe ich auch in dieser Woche ziemlich oft gefroren; scherzhaft wurde gesagt, ich könnte mit meinen Händen einen Gefrierbrand erzeugen. Das die super Chia Samen nicht nur in der Mandelmilch aufquellen, sondern auch angeblich für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgen, kann ich jedenfalls nicht bestätigen. Chia-Pudding ist gewiss eine leckere Alternative zum klassischen Müsli, macht mich aber trotz der zusätzlichen Leinsamen, Kokosraspeln und Beeren nicht so lange satt wie ich es gewohnt bin. Wenn mal gerade kein Hungergefühl präsent ist, gab und gibt es Gefühle der Frustration und auch der Gedanke „Das ist doch alles albern und wird eh nichts bringen“ schleicht sich von Zeit zu Zeit ein.

Ich bin gespannt wie sich meine zweite Woche gestalten wird. Sinnvoll ist es den empfohlenen Wochenplan zu machen um so besser auf die laufende Woche vorbereitet zu sein und sich auch Snacks für unterwegs immer mitzunehmen. Ich werde hoffentlich in der nächsten Woche die Zeit haben auch mal Müsliriegel selber zu machen und werde gerade den Bereich der Snacks weiter untersuchen um das aufkommende Hungergefühl besser stillen zu können und nicht irgendwann mein Umfeld mit schlechter Laune und Frust zu nerven.

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