Sonntagsgericht: Kichererbsen-Champignon-Ragout von My New Roots

Willkommen im Oktober. Der Herbst zeigt sich momentan noch mal von einer schönen Seite, aber die Tage werden merklich kürzer. Zeit also wieder um mehr zu Hause zu sein, ein gutes Buch zu lesen und mehr Zeit wieder selber zu kochen. Wir haben daher beschlossen im Oktober einige Kochbücher zu testen und andere Bücher zu lesen und zu rezensieren. Den Anfang macht das aktuelle Buch von Sarah Britton aka My New Roots. Ihr erstes Buch hatten wir schon auf dem Blog besprochen.

Jetzt also das zweite Buch von ihr. Unter dem Titel „Einfach gut essen“ zeigt Sarah Britton erneut eine Vielzahl vegetarischer und auch veganer Rezepten, die im Alltag schnell gelingen sollen. Wir haben das Buch als Leseexemplar geschickt bekommen, aber würde es im Regal liegen, hätte ich wohl aufgrund des farbenfrohen Covers auch zugegriffen. Denn das erste Buch gehört mittlerweile zu einem meiner liebsten Kochbücher und immer wenn ich mal wieder etwas Inspiration brauche, schlage ich es gerne auf. Das zweite Buch gliedert sich nicht so vordergründig in Jahreszeiten, sondern orientiert sich dieses Mal eher an verschiedene Rezeptgruppen wie Suppen oder Salate. Diese Gruppierungen sind wiederum dann grob nach Jahreszeiten sortiert. Das ist immer sehr hilfreich wie ich finde.

Ich habe mir drei Rezepte rausgesucht und eines heute davon getestet. Die anderen beiden kommen dann in den nächsten Tagen dran. Ich habe mich für das Kichererbsen-Champignon-Ragout mit Salbei und braunem Reis entschieden. Ich habe mich an die Zutatenliste und alle Schritte gehalten. Allerdings ist das Buch nicht vordergründig auch für Leute mit Fructoseintoleranz geeignet, da in fast allen Rezepten Knoblauch und Zwiebeln verwendet werden. Da Sarah aber auf Zucker verzichtet, kommt bei ihr zum Süßen nur Ahornsirup zum Einsatz. Das passt dann wieder. Wer also sich ein wenig auskennt, wird alle Gerichte auch abwandeln können. Ansonsten zeigen kleine Symbole, welche Gerichte vegan, glutenfrei oder auch ganz getreidefrei sind. Das Buch eignet sich also schon für alle, die auf das ein oder andere verzichten müssen, ohne auf Geschmack verzichten zu wollen.

Das getestete Rezept ließ sich wirklich kinderleicht umsetzen und schmeckte hervorragend und sah sogar auch so aus, wie auf dem Bild. Nicht jedes Rezept kommt mit Bild daher, aber das muss es auch nicht. Die vorhandenen Bilder zeigen in welche Richtung es geht und machen auch so schon Lust auf mehr. Auch gibt es viele Tipps für die Resteverwertung. Ein Pro auf jeden Fall. Außerdem toll, dass es mit einem Lesebändchen kommt. Für mich könnten Kochbücher aber ruhig mit zwei drei verschiedenen Bändchen ausgestattet sein, denn meistens gibt es doch direkt mehrere Rezepte, die einen ansprechen.

Wir empfehlen das Buch daher auf jeden Fall weiter und sagen gesundes, schnelles und köstliches Nachkochen.

Einfach gut essen – Sarah Brittons schnelle vegetarische Küche für jeden Tag
Sarah Britton
Knesebeck Verlag
30,00 €

Kichererbsen-Champignon-Ragout von Sarah Britton
Autor: Rebecca Hoffmann
Zutaten
  • 200 g brauner Reis
  • feines Meersalz
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Kokosöl oder Ghee
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 10 g frischer Salbei grob gehackt
  • 16 Blättchen Salbei
  • TL getrockneter Rosmarin
  • TL getrockneter Thymian
  • 400 g Champignons
  • 125 ml pflanzliche Milch nach Wahl
  • 1 EL Balsamico-Essig
  • 1 TL frisch gemahlener Pfeffer
  • 225 g gegarte Kichererbsen aus der Dose, abgespült und abgetropft
  • TL frisch gepresster Zitronensaft
  • 50 g frischer Blattspinat
Anleitungen
  1. In einem mittelgroßen Topf mit fest verschließendem Deckel den Reis zusammen mit 500 ml Wasser und 1 TL Meersalz aufkochen und dann bei niedriger Temperatur zugedeckt 45-50 Minuten sanft köcheln lassen, bis er gar ist und sämtliches Wasser aufgenommen hat. Bei Bedarf etwas mehr Wasser angießen. 

  2. Inzwischen die Zwiebeln und den Knoblauch hacken. In einem großen Suppentopf 1 EL Kokosöl bei mittlerer Temperatur erhitzen und darin die Zwiebeln zusammen mit 1 TL Meersalz etwa 10 Minuten unter Rühren weich und goldbraun schwitzen. Bei Bedarf etwas Brühe angießen. Den Knoblauch, den gehackten Salbei, den Rosmarin, den Thymian und die Champignons hinzufügen und alles bei hoher Temperatur unter gelegentlichem Rühren etwa 10 Minuten garen, bis die Pilze ihren Saft abgegeben haben und langsam weich werden. Die restliche Brühe, die Milch, den Essig, den Pfeffer und die Kichererbsen untermischen, dann die Temperatur reduzieren und alles sanft köcheln lassen, bis die Mischung ein wenig angedickt ist. 

  3. Das restliche Kokosöl in einer kleinen Pfanne bei hoher Temperatur erhitzen und darin portionsweise die Salbeiblätter 10-15 Minuten knusprig braten. Mit einer Gabel herausheben, auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort mit Meersalz bestreuen.

  4. Das Ragout vom Herd nehmen. Kurz vor dem Servieren den Zitronensaft und den Spinat einrühren. Den Reis auf Teller verteilen, das Ragout darauf anrichten, jede Portion mit vier knusprigen Salbeiblättern garnieren und servieren. 


Wir haben das Kochbuch kostenfrei vom Verlag zugeschickt bekommen, sind aber nicht verpflichtet gewesen darüber zu berichten.

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