Sonntagsgericht: Grüne Shakshuka

Es gibt diese Tage, da überlegt man ewig, was es als Sonntagsgericht geben soll und dann gibt es diese, bei denen man es direkt nach dem Aufwachen weiß. So auch gestern, als ich das Gericht zubereitet habe. Ich wusste direkt, dass ich eine grüne Shakshuka machen will. Eine klassische haben wir ja auch bereits auf dem Blog, als wir das Kochbuch Kiezküche vorgestellt und eben die Shakshuka daraus nachgekocht haben. Aber immer häufiger sieht man auch auf den Speisekarten die grüne Variante. Wer nicht selber kochen will, kann unter anderem im Benedict eine grüne Shakshuka bestellen. Für alle anderen gibt es unser heutiges Sonntagsgericht.

Denn weil es bis auf eines keine Rezepte dazu in meinen sage und schreibe mittlerweile neun Kochbüchern der Küche des Nahen Ostens gibt, habe ich mich kurz entschlossen daran gemacht, dieses zu kochen.

Ihr könnt es natürlich auch einfacher handhaben und nach Belieben abwandeln. Ich hab irgendwie gar nicht genug vom grünen Gemüse bekommen können und so sind kurzerhand eine Menge verschiedener Gemüse in der Pfanne gelandet. Eingekauft habe ich dabei im Bio-Supermarkt, aber auch jeder klassische Supermarkt und erst recht der Wochenmarkt wird die Zutaten vorrätig haben.

Dazu einfach etwas frisch geröstetes Fladen- oder Weißbrot reichen und fertig ist das perfekte Abendbrot oder auch herzhafte Wochenendfrühstück. Denn Shakshuka wird in Israel häufig morgens gegessen. Und ist erst mal alles klein geschnitten, lässt es sich auch in Kürze zubereiten.

Das Schöne an der levantinischen Küche ist doch, dass von so vielen verschiedenen Religionen und Regionen über Generationen beinflusst wurde und es daher nicht DAS Rezept gibt.

Grüne Shakshuka
Vorbereitungszeit
10 Min.
Zubereitungszeit
20 Min.
Arbeitszeit
30 Min.
 
Portionen: 4 Personen
Autor: Rebecca Hoffmann
Zutaten
  • 1 grüne Paprika
  • 250 g Blattspinat
  • 250 g Mangold
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1/2 Zitrone (Saft)
  • 4 Bio-Eier
  • 100 g Feta
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 TL Kreuzkümmel, ganz
  • 1 TL Zataar (Gewürz, gibt es im türkischen Supermarkt)
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
Anleitungen
  1. Am besten zuerst alles klein schneiden. Dazu Paprika waschen, entkernen und fein würfeln. Lauch waschen und in feine Ringe schneiden. Spinat und Mangold waschen und in grobe Stücke schneiden. Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Knoblauch schälen und ebenfalls in feine Scheiben schneiden. Petersilie fein hacken. 

  2. Eine große gusseiserne Pfanne erhitzen. Olivenöl dazu geben. Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig anbraten. Knoblauch und Kreuzkümmel hinzufügen. Dann Paprika und Lauch hinzugeben. Alles bei mittlerer Hitze für einige Minuten anbraten. Muskatnuss hinzugeben. Mit Zitronensaft ablöschen und Spinat und Mangold hinzukommen und so lange andünsten, bis sie zusammenfallen. Die Hälfte der Petersilie hinzugeben. Alles gut vermengen. 

  3. Eier aufschlagen und gleichmäßig in der Pfanne verteilen. Feta darüber geben. Jetzt zugedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Eier gestockt sind und der Feta etwas schmilzt. Zataar, Salz und Pfeffer darüber geben. 

  4. Die restliche Petersilie darüber streuen und mit geröstetem Fladenbrot heiß servieren.

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